Helix Lucorum

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goofy
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Helix Lucorum

Beitrag von goofy »

Helix Lucorum – gestreifte Weinbergschnecke:

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Von der einheimischen Weinbergschnecke (Helix pomatia) unterscheidet sich Helix lucorum zum einen durch ihre Größe: Mit einem maximalen Schalendurchmesser von bis zu 60 mm wird Helix lucorum deutlich größer als die einheimischen Weinbergschnecken. Zudem zeigt das Gehäuse der gestreiften Weinbergschnecke, wie der Name schon sagt, breite dunkelbraun/schwach rötliche Bänder, wobei charakteristischerweise an der Windungsperipherie (also auf der Mitte der Windung) ein schmaler, aber in´s Auge fallender heller Streifen ist. Diese Bänder können unterbrochen sein, wenn das Tier aufgrund von Trockenheit längere Ruhepausen einnehmen muss. Bei schwächer gefärbten Exemplaren können diese Wachstumsunterbrechungen überwiegen, so dass das Gehäuse fast schachbrettartig gemustert wirkt.

Im Gegensatz zu ihren einheimischen Verwandten überwintert die Gestreifte Weinbergschnecke nicht. Stattdessen verbringt sie während der trockenen Sommermonate längere Zeiträume im Erdboden vergraben im Zustand der Trockenstarre. In freier Wildbahn ist Helix lucorum nur nachts und nach starken Regenfällen aktiv. Die Gestreifte Weinbergschnecke ist ein Bewohner lichter Wälder, Gebüsche und Kulturgelände.

Vom Schwarzmeergebiet kommt die Art durch die westliche und zentrale Türkei über den Balkan (von Südrumänien über Bulgarien und Nordgriechenland bis nach Albanien) im Westen bis ins östliche Italien vor. Eingeschleppt ist die gestreifte Weinbergschnecke in Südfrankreich zu finden; während sie in Deutschland nicht vorkommt, ist sie in Österreich nahe Wien, ebenso wie Cornu aspersum im Süden der Stadt, anzutreffen.
(Quelle Wikipedia)

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Liebe Grüsse aus der Bild

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